Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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falſche, die mit fremdartiger Betonung geſprochen wurde und ſo glaube ich auch nicht an ein ein⸗ ziges Stück der äußeren Erſcheinung dieſer Dame, vom Wirbel bis zur Zehe. Das Mädchen ſelbſt wars nach meiner Meinung, Herr Noel und noch dazu ein keckes Mädchen.

Warunm ſchloſſen Sie nicht die Thüre und ſchick⸗ ten nach der Polizei? fragte Herr Noel.Mein Vater würde nach der Polizei geſchickt haben. Sie wiſſen ſo gut wie ich, Lecount, mein Vater würde nach der Polizei geſchickt haben.

Verzeihen Sie, Herr, ſagte Frau Lecount.Ich glaube, Ihr Vater würde gewartet haben, bis mehr Gründe nach der Polizei zu ſchicken vorlagen als jezt. Wir werden die Dame ſchon wiederſehen, Herr. Vielleicht wird ſie das nächſte Mal mit ihrem eige⸗ nen Geſicht und ihrer eigenen Stimme hieher kom⸗ men. Ich bin neugierig zu ſehen wie ihr eigenes Geſicht ausſieht; ich bin neugierig zu erfahren, ob das was ich von ihrer Stimme in der Aufwallung der Leidenſchaft gehört habe hinreicht, um die näm⸗ liche Stimme wiederzuerkennen, wenn ihr Ton ruhig iſt. Ich beſize ein kleines Andenken an ihren Be⸗ ſuch, von dem ſie nichts weiß, und ſie wird mir nicht ſo leicht entſchlüpſen als ſie denkt. Wenn es ſich als ein nüzliches Andenken herausſtellt, ſollen Sie erfahren was es iſt. Wenn nicht, ſo will ich Sie mit einem ſolch geringfügigen Gegenſtand nicht be⸗ unruhigen. Erlauben Sie mir, Herr, Sie an den Brief dort zu ihren Handen zu erinnern. Sie ha⸗ ben bis jezt noch nicht auf ihn hingeſehen.

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