Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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16 ſbarf mich Dir nicht ſo zeigen wie ich wirk⸗ ich bin.

Bitte, ſchicke und ſuche nicht nach mir; ich werde ſchreiben und Dich von all Deiner Angſt erlöſen. Du weißt, Nora, wir müſſen jezt unſer Brod ſelbſt verdienen; ich bin bloß fortgegangen um das mei⸗ nige auf die für mich paſſendſte Art zu ſuchen. Ob es mir gelingt oder nicht, ich kann mir auf die eine oder andere Art nicht dadurch ſchaden. Ich habe keine Stellung zu verlieren und keinen Namen zu entehren. Zweifle nicht an meiner Liebe laß Fräulein Garth nicht an meiner Dankbarkeit zwei⸗ feln. Ich verlaſſe Dich voll Jammer im Herzen, aber ich muß gehen. Hätte ich Dich weniger zärt⸗ lich geliebt, ſo hätte ich Dirs vielleicht mündlich ge⸗ ſagt aber wie konnte ich mir zutrauen daß ich Deinem Zureden zu widerſtehen und den Anblick Deines Kummers zu ertragen vermöchte? Lebe wohl, meine Theuerſte! Empfange tauſend Küſſe, beſte, geliebteſte Schweſter, bis wir uns wieder treffen.

Magdalene.

IV. Sergeant Bulmer(von der Entdeckungspolizei) an Herrn Pendril. Scotlandyard, den 29. September 1846.

Verehrter Herr! Ihr Schreiben meldet mir daß die bei der For⸗ ſchung nach der vermißten Dame intereſſirten Par⸗

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