Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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bedeutendſten Dinge zu erzählen welche Sie etwa zu meiner eigenen Meinung von ihr bekehren könnten.

Als die Frühſtücksſtunde kam am Donnerſtag fanden wir zu unſerer Ueberraſchung einen frem⸗ den Brief auf dem Tiſch. Vielleicht muß ich Ihnen davon erzählen, im Fall künftig Ihre Einſchreitung nöthig werden ſollte. Er war an Fräulein Garth adreſſirt, auf Papier mit dem breiteſten Trauerrand geſchrieben, und der Verfaſſer war derſelbe Mann der uns im lezten Frühjahr einmal auf dem Heim⸗ weg von einem Spaziergang nachfolgte Capitän Wragge. Er ſcheint ſich noch einmal ſeiner frechen Anſprüche auf eine Familienverbindung mit meiner armen Mutter verſichern zu wollen, und zwar unter dem Vorwand eines Condolenzſchreibens, das von einem ſolchen Menſchen allein ſchon eine Unverſchämt⸗ heit iſt. Er ſpricht ſo viel Mitgefühl aus als er in den Zeitungen von unſerm Kummer erfahren habe wie wenn er wirklich ein naher Verwandter von uns wäre, und in einer Nachſchrift, die ſeine gänzliche Unkenntniß der wirklichen Sachlage beweist, fragt er, ob man es für wünſchenswerth halte daß er unter den andern Verwandten der Eröffnung des Teſtaments anwohne. Als Adreſſe unter welcher Briefe ihn in den nächſten vierzehn Tagen finden würden, bezeichnet er das Poſtamt Birmingham. Dieß iſt Alles was ich Ihnen über den Gegenſtand zu ſagen habe. Sowohl Brief als Schreiber ſchei⸗ nen mir aller Beachtung von unſerer oder Ihrer Seite gleich unwürdig zu ſein.

Nach dem Frühſtück verließ Magdalene uns und ging allein in das Morgenzimmer. Da das Wetter