Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1817)
Entstehung
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der, das Mutterherz ſchlug lauter, und willig reichte ſie die Hand zur Verſoͤhnung. Wir fei⸗ ern heute unſre ſilberne Hochzeit, die wuͤrdige Mutter meiner Eliſa hat unſern Bund von neuem geſegnet, und ich habe Sie, meine Freunde und Freundinnen, gebeten, nun Zeu⸗ gen unſrer ehelichen Wiederverbindung zu ſeyn. Aber noch ein Paar fuͤhren die gluͤcklichen Eltern zum Traualtar; unſern Sohn Guſtav und Meta, Freiin von Eiſenpflug. Die Fuͤgung Gottes iſt in der Verbindung dieſer beiden Lie⸗ benden ſo ſichtbar, daß unſer Haus, und Alle, die es wohl mit uns meinen, dieſes holde reine Maͤdchen fuͤr ein Geſchenk des Himmels anneh⸗ men. So ſegne denn Gott unſern Doppel⸗ bund, und ſchenke uns froͤhliche Tage, damit wir das Leben genießen, und uns mit unſern Kindern und Freunden und Nachbarn noch lange der Guͤte des Allmaͤchtigen erfreuen.

Jetzt ſtellte ſich der Oberhofprediger, der vor fuͤnfundzwanzig Jahren meine Eltern ge⸗ traut, und den mein Vater aus der Reſidenz

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