Teil eines Werkes 
Entstehung
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entweicht, wird das Gefuͤhl Deiner Freiheit noch er⸗ guicken meinen Geiſt! Lebe wohl, Du, und Deine vielen tauſend Diener und Kinder, jedes Blatt am Baum, jeder Thautropfen im Graſe, je⸗ des Luftchen, das die Bläthen erquickt, ſind wie Freunde, die ich lieber um mein Todtenbette ver⸗ ſammelt ſehe, als fuhlloſe Herzen, und meinem Geiſt entfremdete Menſchen! O, Natur, lebe wohl! Werde ich, wenn wir wieder vereinigt ſind in einem andern Daſein, Deine Macht, Deine Schon⸗ heit, Dein Weſen inniger fuͤhlen koͤnnen, als in dieſem?

Als ich von L fuͤr die Nacht Abſchied nehmen wollte, bat L mich, mit bedeutungsvollem Ton, noch etwas länger bei ihm zu verweilen.Die Wahrheit iſt ſagte erdaß Dr. zweifelt⸗ ob ich noch einen andern Tag erleben werde; blei⸗ ben Sie daher wenigſtens ſo lange bei mir, bis ich einſchlafe. Ich meine dies fuͤgte er lächelnd hinzunicht im bildlichen, ſondern im woͤrtli chen Sinne.

Ich blieb, als er ſich niedergelegt hatte, neben ſeinem Bett ſitzen, und wir fuhren fort, uns zu un⸗ terhalten, denn er wuͤnſchte es, aber nur mit langen unterbrechungen. Er gab mir noch mehrere Auf⸗

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