Teil eines Werkes 
Entstehung
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Lebens durch alle Hoffnungen und Ahnungen des ent⸗ weichenden Geiſtes verklärt wird da der Abſchied von dieſer Welt erleichtert wird durch erhabene Troͤ⸗ ſtungen auf ein Jenſeits, und der Weiſe ſeine ganze Weisheit auf den einen Satz zuruͤckgefuͤhrt, daß ſter⸗ ben unſterblich werden heißt.

Wir wollen nicht die Gedanken, welche dieſer Dialog in uns anregt, durch eine Kritik der Details beeintraͤchtigen wir ziehen es vor, das Andenken an denſelben lieber unſeren Gefuͤhlen zuzuweiſen, als der unterſuchung der kalten Vernunft. Ach! wenn wir Letzteres thun, ſo wird der Effect bedeutend ge⸗ ſtoͤrt. Denn ich muß geſtehn, daß, trotz aller Poeſie der Sprache, trotz aller Schaͤrfe der Argumente, ich mich durch die Schlußfolgen des großen Heiden, ſobald ich ihnen mehr mit dem Verſtande, als mit dem Herzen und der Einbildungskraft folge, mich nicht uͤberzeugt fuͤhlen kann. Faſt jeder Beweis, den er fuͤr die unſterblichkeit des Menſchen anfuͤhrt, iſt eben ſo anwendbar auf das niedrigſte der Thiere, auf das kleinſte Geſchoͤpf, welches in einem Tropfen Waſ⸗ ſer lebt. So zum Beiſpiel jener Schluß, der viel⸗ leicht von allen am wenigſten dunkel iſt, und den⸗ noch faſt eine ſcholaſtiſche Frivolitäͤt genannt werden kann.Das Entgegengeſetzte kann das Entgegen⸗ geſetzte nicht aufnehmen, eben ſo wenig als das Ent⸗ gegengeſetzte von dem, durch das es eingefuͤhrt wird. Was giebt dem Koͤrper, wenn es ſich in ihm befin⸗