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nieder“— um zu ſterben;— die Scene, als der Henker ſeinen Fuß ſtark druͤckte und ihn fragte, ob er den Druck fuhle, von dem er aber keine Empfin⸗ dung mehr hatte;— der allmalige Fortſchritt des betäubenden Giftes von den Fuͤßen zu den edleren Theilen, und wie Sokrates denen, die um ſein Bette ſtehen, ſelbſt noch ſagt, daß die Glieder kalt und ſteif werden, indem er in jener unvergleichlichen pa⸗ thetiſchen Phraſe hinzufuͤgt:—„Wenn es mein Herz erreicht, ſo werde ich Euch verlaſſen;“— jener letzte und myſtiſche Befehl,(den die letzten Pla⸗ toniker als einen ſymboliſchen Wunſch der Reinigung und Heilung zu erklaͤren ſich bemuͤhten) dem Aesku⸗ lap zu opfern;— Krito's Frage:„Haſt Du keinen andern Wunſch?— die ruhige Trauer der Stelle, die darauf folgt:„Hierauf gab er keine Antwort, aber als er kurze Zeit ruhig gelegen hatte, bewegte er ſich, und ſeine Augen wurden ſtarr. und Krito bemerkte es, und druͤckte ihm die Augen und den Mund zu.— Dieſes, Echekrates, war das Ende unſeres Führers.“— Dieſes ganze Gemälde, ſage ich, iſt ein ſo großes Meiſterſtuͤck der Wahrheit und Zärtlichkeit— die Darſtellung eines ſo großartigen Schauſpiels— daß es ſchon an und fuͤr ſich ſelbſt den Phaedon zu einem der herrlichſten Schätze er⸗ hebt, die uns aus der goldenen Zeit des Alterthums geblieben ſind. Aber um wie viel ergreifender muß die Wirkung ſein, da die letzte Scene eines ſolchen


