Teil eines Werkes 
Entstehung
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monie in der Schoͤpfung, die Stimme in unſe⸗ ren Herzen, jene Neigung des Menſchen, ſo leicht an eine Offenbarung zu glauben wenn Alles die⸗ ſes unſerer nicht mit einer ewigen Luge ſpottet uns auf Seraphs⸗Schwingen zu einem überirdiſchen Leben empor heben muͤſſen umgeben von Allen, die wir lieben das Streben unſerer Sehnſucht er⸗ fullt, unſer Geiſt ein umfaſſendes Wiſſen unſere Atmoſphäre ewige Liebe!

Ich bemerkte einen Band des Plato auf dem Tiſch,

und wir unterhielten uns uber dieſen göttlichen Phi⸗

loſophen und beſonders wurde ſein Dialog Phaedon

der Gegenſtand unſeres Geſprächs.

Von allen Dialogen Plato's, ſagte L,iſt der Phaedon vielleicht am meiſten geleſen worden, und kann auch als der intereſſanteſte betrachtet wer⸗ ben, und zwar theils aus dem Grunde, weil er ſo genaue Mittheilungen uͤber die letzten Stunden des Sokrates enthalt, theils weil wir ſtets wißbegierig ſind, die Meinungen der weiſeſten Männer des Al terthums uͤber die unſterblichkeit des Geiſtes kennen zu lernen. Vielleicht giebt es keinen Theil unſerer Studien, der einen belohnenderen Genuß gewährte. Es lebt das Andenken derſelben in uns, wie die Er⸗ innerung an eine Landſchaft des Suͤdens, in welcher

das Colorit des Himmels die Haupt⸗Schonheit bil⸗ det, von der wir zu berauſcht waren, als daß wir

die uͤbrigen Details zi unterſuchen können, dir

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