Teil eines Werkes 
Entstehung
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gt. ter ſah

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uͤberall nur Trug. und doch hatten dieſe Gefuͤhle nicht in ſeinem urſpruͤnglichen Charakter gelegen, der von Natur offen, heiter und voll Vertrauen war. War die Veraͤnderung ein ungluͤck? Moöglich; aber ſie war die Folge des Rufes!

um dieſe Zeit fing Fi⸗Ho⸗Ti auch an, die Fol⸗ gen ſeiner ſchweren Studien zu empfinden. Seine Geſundheit nahm ab; ſeine Nerven waren angegrif⸗ fenz er befand ſich in der ſchrecklichen Umwaͤlzung, in welcher der Geiſt, dieſer rachſuͤchtige Arbeiter, ſeinen Zorn an dem geſchwaͤchten Werkmeiſter, dem Koͤrper, ausläßt. Er war nur noch der Schatten ſeines fruͤhern Ich's.

Als er eines Tages an einem der Baͤche ſtand, welche die Gärten von Peking durchſchneiden, und nachdenkend auf das Waſſer blickte, loſten ſich ſeine bittern Traumgedanken in folgende Worte auf: Ach! dachte er,warum ward ich je unzufrieden mit dem Gluͤcke? Ich war jung, reich und heiter; das Leben war mir ein unaufhoͤrlicher Feſttag; mei⸗ ne Freunde, meine Geliebte hatten mich gern um meiner ſelbſt willen. Niemand haßte, verhoͤhnte, beneidete mich. Wie dies Blatt auf dem Waſſer, ſo huͤpfte meine Seele froͤhlich uͤber die Wogen des Lebens. Aber Muth, mein Herz! Ich habe doch wenigſtens etwas Gutes gethan; Wohlthun muß Dankbarkeit erzeugen. Der junge Pſi⸗tſching zum Beiſpiel. Der Gedanke, daß er mich lieben muß,