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Fi⸗Ho⸗Ti's Buch wurde von den Philoſophen mit der nachläͤſſigſten Kälte aufgenommen, und zwar erſtens, weil die Pekinger Philoſophen Schwaͤrmer ſind, und es ſein Syſtem nicht auf Schwärmereien begruͤndete, und dann, weil ſie
auf Fi⸗Ho⸗Ti außerordentlich eiferſuͤchtig waren.
Aber, o Fo! mit welchen Schmaͤhungen und Ver⸗ läumdungen wurde es erſt von ſeinen alten Freunden, den Journaliſten von Peking, beehrt! Er hatte der Freund ſeines Geſchlechts ſein wollen, und wurde als der aͤrgſte ſeiner Feinde verſchrieen. Man gab ihm alle Arten geheimer Abſichten Schuld: die ge⸗ malten Pantoffeln der Mandarine waren in Gefahr, und er hatte es offenbar darauf angelegt, alle Glo⸗ cken der großen Pagode zu bewickeln. Ach! Wuͤn⸗ ſche doch Niemand, ein Heiliger zu werden, wenn er nicht darauf gefaßt iſt, ein Maͤrtyrer zu werden. „Iſt das ungerechtigkeit?“ rief Fi⸗Ho⸗Ti ſei⸗ nen Schmeichlern zu.„Nein,“ antworteten ſie ein⸗ ſtimmig;„nein, Fi⸗Ho⸗Ti, es iſt der Ruf.“ Seines Ehrgeizes durch und durch muͤde, beſchloß Fi⸗Ho⸗Ti, ſich jetzt wieder ganz dem Vergnuͤgen zu widmen. Er ſchmauſte wieder, liebte, und ließ ſich Muſik vormachen. Aber umſonſt! Der Geſchmack, die Luſt war vergangen. Die ernſteren Beſtrebun⸗
gen, denen er ſich die letzten Jahre ergeben, hatten
ſeinen Geiſt des Vermoͤgens beraubt, die Genuͤſſe der Frivolität zu wuͤrdigen. Er hatte eine Kluft


