Teil eines Werkes 
Entstehung
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durch ſeinen Pathos hervorrief: die Wirkungen ſei⸗ nes Rufes zeigten ſich ihm nur in den Schmaͤhungen, mit denen ihn die Jvurnale von Peking uͤberhaͤuften. Dort las er jede Woche und jeden Monat, daß er nur ein gar armſeliges Geſchoͤpf ſei. Ein Journal nannte ihn einen Narren, ein anderes einen elenden Menſchenz ein drittes erklärte gans ernſthaft, daß er buckelig ſei, und ein viertes, daß ſich nichts von ſeinen Geſinnungen in den Werken des Confuzius finden laſſe.

In Peking gilt jede Andeutung auf Originalitat fur eine Angabe der unverzeihlichſten Schuld. Andere Journale mißhandelten ihn weniger, als ſie ihn ver⸗ unſtalteten. Er fand ſeine Lehren in alle Geſtalten verzerrt. Er konnte ſie nicht vertheidigen, denn es iſt nicht der Wurde gemäß, auf alle Pekinger Jour⸗ nale zu antworten, aber ſeine Schmeichler verſicher⸗ ten ihn, daß die Wahrheit am Ende doch obſiegen, und daß die Nachwelt ihm werde Gexechtigkeit wi⸗ derfahren laſſen.Ach, dachte Fi⸗Ho⸗Ti,bin ich dazu beſtimmt, mein ganzes Leben hindurch ange⸗ elagt, und erſt nach dem Tode freigeſprochen zu werden? Soll mir erſt Gerechtigkeit werden, wenn die Bosheit keine Macht mehr uͤber mich hat? Das iſt wirklich ein ungluck! Sehr moͤglich, aber es war die nothwendige Folge des Rufes!

Fi⸗Ho⸗Ti fing jetzt an einzuſehen, daß der

Wunſch nach Ruhm ein Hirngeſpinnſt ſei. Er war