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bereits den Rang eines Keu,jin*) erlangt— biſt du denn taub gegen die edle Stimme des Ehrgeizes? Dein Vaterland ruft dich auf zur Thätigkeit, ſuche deinen Namen auszuzeichnen, gedenke des Beiſpiels von Confuzius, gib dich an das Studium, ſei weiſe und groß.“
Der Mandarin ſprach noch lange in dieſem Sinne, denn er hoͤrte ſich gern reden und glaubte, wie alle Leute, die ein Recht haben, Rath zu ertheilen, daß er erſtaunlich beredt ſei. Diesmal wurde ſeine Ei⸗ telkeit jedoch nicht zu Schanden, denn er hatte ſich auch an die Eitelkeit eines Andern gewandt. Fi⸗Ho⸗Ti war erſchuͤttert; er erkannte, daß es ſehr thoͤricht von ihm geweſen ſei, ſo lange gluͤcklich zu ſein. Bilder von unzufriedenheit und Ruhm ſtiegen vor ihm auf; er hoͤrte mit Aufmerkſamkeit den Ermah⸗ nungen des Philoſophen zu, und beſchloß, ſich aus⸗ zuzeichnen und weiſe zu werden.
Der Mandarin war entzuͤckt uͤber den Erfolg ſeines Beſuches. Es war ein großer Triumph, daß er ſo viele Freude geſtort hatte.
Er ging nach Hauſe und fing einen Traktat uͤber die Vortheile der Philoſophie an.
Man weiß, daß in China Gelehrſamkeit die Bahn zu den Staatsämtern oͤffnet. Was in andern
*) Ein Univerſitäts⸗Grad, welcher die Beſitzer zum Staatsdienſte tauglich macht.


