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mehr Zeit vergönnt iſt, zu den Sternen, und werden halb unbewußt vertraut mit den himmliſchen Dingen.
Indem alſo, wie ich bemerkt habe, unſere Nei⸗ gungen fuͤr zartere und feinere Eindruͤcke empfäng⸗ lich ſind, bildet ſich auch unſer Geiſt edler, und unſere Wuͤnſche richten ſich nach einem hoͤheren Ziel. Wir ſehen ein, wie einer unſerer erhabenſten Mo⸗ raliſten ſagt, daß„die Erde ein Hospital, nicht ein Gaſthaus iſt— eine Wohnung, in der wir nicht leben, ſondern in der wir ſterben ſollen.“—
unſer Daſein wird zu einer großen Vorberei⸗ tung fuͤr den Tod, und der innere Mahner ſpricht fortwaͤhrend, aber mit ſuͤßer und lockender Stimme zu uns.
Dieſes ſind die Gedanken, mit denen die Stun⸗ den der Krankheit mich lehrten, das zu betrachten, was in den Augen der Menge eines der groͤßten Leiden iſt!— Es iſt vielleicht ein Troſt fuͤr Die⸗ jenigen, welche mehr erduldet haben, als ich, zu fuͤhlen, daß durch das Aufbieten geiſtiger Kraͤfte die Hinfaͤlligkeit des Koͤrpers uns gute Zwecke und frohe Hoffnungen darbieten kann, und daß die Finſterniß nur, wenn wir ſie nicht unterſuchen— uns Ge⸗ ſpenſter erſcheinen laßt, und uns mit Furcht und Schrecken erfuͤllt.


