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gungen der Welt nachjagt, den ſeligen Zuſtand, mit dem wir uns in unſerem einſamen Studirzimmer mit der Weisheit, der Poeſie und der Romantik fruͤherer Jahrhunderte umgeben, und durch die Sy⸗ bille menſchlichen Wiſſens in das Elyſium abgeſchie⸗ dener Geiſter eingefuͤhrt werden.
Der Schmerz oder die Leiden, welche uns von Zeit zu Zeit an unſer irdiſches Ich erinnern, veran⸗ laſſen wohl kaum haͤufigere und beunruhigendere Un⸗ terbrechungen, als die Raſtloſigkeit und die heftigen Leidenſchaften einer kraͤftigen Geſundheit. Wir be⸗ gnuͤgen uns mit der Ruhe,— und dieſe Ruhe be⸗ gluͤckt uns mit ſuͤßen und entzuͤckenden Traumen.
Noch ein anderer Vortheil begleitet gewoͤhnlich die Kraͤnklichkeit.— Wir leben weniger fuͤr die Welt— wir dehnen den Kreis unſerer Bekannt⸗ ſchaften nicht aus in den zerſtreuenden Wirbel der gewoͤhnlichen Geſellſchaft— wir ſind deshalb weni⸗ ger ſtoͤrenden Unterbrechungen ausgeſetzt, und allen jenen Demuͤthigungen und Qualen des Geiſtes, wel⸗ che Diejenigen ertragen muͤſſen, die liebloſem Ge⸗ ſchwaͤtz und geſchminktem Prunk ſich hingeben. Alle dieſe eiteln Schaugerichte werden richtig gewuͤrdigt, ſo bald wir gelernt haben, in unſer eigenes Innere zu ſchauen. Auch fugt ſich das Herz, welches ruhi⸗ ger zu ſchlagen gewohnt wurde, durch Leiden leich⸗ ter in die gemaͤßigte Stimmung, welche die Philo⸗ ſophie erfordert. So kann uns die Kränklichkeit


