Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Lichtes vollig entſagte aber daß die Vertheidi⸗ gung der heiligen Rechte der Nationen, der edle Kampf fuͤr das Wohl der Nachwelt, ihm als eine unvermeidbare Nothwendigkeit erſchien wes⸗ halb? weil es eine Pflicht war! Haben wir nicht auch unſere Pflichten wenn auch nach einem kleineren Maaßſtabe, die eine nicht weniger edle Hingebung und Aufopferung unſerer ſelbſt erhei⸗ ſchen? Gibt es nicht Zwecke, die wichtiger ſind, als unſer koͤrperliches Wohl, und als unſere korper⸗ liche Bequemlichkeit? Iſt unſer erſter großer Beruf der, unſerem phyſiſchen Gedeihen zu leben? Nein; Jeder, der ſchreibt, arbeitet, oder thätig dem Staate dient, bildet ſich ſelbſt, wenn er irgend einen Begriff von ſtaatsbuͤrgerlicher Tugend hat, Intereſſen, die nicht kauflich ſind fuͤr einen ruhige⸗ ren Blutumlauf, oder fuͤr einige Jahre, die das Le⸗ bensalter gewinnen duͤrfte. Manche von uns koͤn⸗ nen ihren Mitmenſchen weder durch Vermogen, noch durch Macht oder durch Einfluß Opfer darbringen; aber Jeder von uns, der Reiche, der Arme, der Hohe und der Geringe hat uͤber ein Gut zu verfuͤgen er kann ſich ſelbſt aufopfern! Aus dieſen Gruͤnden geſchah es, daß ich in jener Zeit meine Geſundheit weniger beruckſichtigte; ein Gut, welches allerdings nicht gering geſchätzt werden darf, das aber durch ein, den menſchlichen Wirkungskreiſen ſich entziehendes, unthaͤtiges, zweck⸗ Bulwer's Werke. Taſchenausg. V. 16