Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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da wir in ſeinem Schooße ruhten, und in ſeinen Vorzimmern ſchliefen, ihm gewaͤhrt hatte.“*)

So wie Cicero ſich an die Uebel des Alters zu gewoͤhnen ſtrebte, indem er deſſen Annaͤherung be⸗ obachtete, und deſſen Leiden gegen die Vortheile abwog: ſo werden wir auch einen fortdauernden kränklichen Zuſtand beſſer ertragen, wenn wir uns der Troſtgruͤnde erinnern, die er uns darbietet. Jeder muß beobachtet haben, daß der Geiſt während einer langen Krankheit die Fähigkeit erwirbt, in ſich ſelbſt die Quelle vielfacher Genuͤſſe zu finden— „tauſend Bilder Deſſen, was einſt war“— ſo wie jene ruhige Einformigkeit, die fuͤr gewohnliche Augen ſo wenig Abwechſelung zu haben ſcheint, zu veleben. Wir werden nach und nach empfaͤnglicher fur alltägliche Eindruͤcke;— wie Einer, deſſen Au⸗ gen durch einen Feenzauber beruͤhrt werden, er⸗ oͤffnet ſich uns eine neue Welt in Dem, was An⸗ dere gar nicht beachten. Täglich machen wir neue Entdeckungen, und freuen uns uͤber unſere Fort⸗ ſchritte.— Ich erinnere mich eines meiner Freunde — eines Mannes von lebendiger Einbildungskraft— der, da er an einer Krankheit litt, welche die voll⸗ kommenſte Ruhe zur Bedingung machte,— indem er weder leſen, noch ſchreiben, auch nur ſelten ſich unterhalten durfte— eine unerſchoͤpfliche Quelle

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*) Jeremy Taylor ou Holy Dying.