Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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welche ſo oft den Forſcher irre gefuͤhrt haben⸗ laſſen ſich, denke ich, ſo leicht erklären, und die ſcheinbaren Gegenſaͤtze in der Tendenz eines Werkes ſich durch die verſchiedenen Richtungen in dem Geiſt des Schriftſtellers leicht aufloͤſen. Je mehr ein mit Einbildungskraft begabter Mann von der Welt ſieht, veſto auffallender werden jene Gegenſaͤtze ſich be⸗ merkbar machen.

Ich kann dieſen Gegenſtand nicht verlaſſen wenn auch die folgende Bemerkung eine Epiſode der in meinem Titel bezeichneten unterſuchung iſt ohne darauf aufmerkſam zu machen, daß die der Er⸗ fahrung nachgebildeten Charaktere meiſtens die weltlichen und humoriſtiſchen nothwendigerweiſe in lebhafteren und deutlicheren Farben erſcheinen, als die durch die Einbildungskraft geſchaffenen. Des⸗ halb haben auch oft. oberflächliche Kritiker die hu⸗ moriſtiſchen und irdiſcheren Charaktere eines Schrift⸗ ſtellers fuͤr ſeine beſten erklärt wobei ſie aber vergaßen, daß die unbeſtimmtheit der ideellen Cha⸗ raktere nicht allein in der Natur aller bloß der Ein⸗ bildungskraft entſprungenen Schoͤpfungen liegt, ſon⸗ dern auch ein Beweis von der Begeiſterung und Ge⸗ walt dieſer Geiſtesrichtung iſt. Der am nebelhafte⸗ ſten und zerfließendſten gezeichnete Held Scott's iſt der Meiſter von Rabenswood, und doch iſt dieſes vielleicht in der Ausfuͤhrung und Erfindung ſein glänzendſter Charakter. Jene grellen Farben und