Grübeln im Wallenſtein— ſind ſeinem eigenen Cha⸗ rakter verwandt.— Walter Scott und Cobbett— welcher Gegenſatz!— Hätte Cobbett's Leben das Scott's— oder Scott's Charakter der Cobbett's ſein können?— Man kann den Charakter der mei⸗ ſten Schriftſteller in ihren verſchiedenen Werken le⸗ ſen, als ſeien dieſe fuͤr Selbſtbiographien beabſichtigt geweſen. Warburton!— welche Darſtellung des ſtolzen und bittern Biſchofs, in ſeinen ſtolzen und bittern Büchern!— Sir Philipp Sidney*) iſt die in Handlung geſetzte Arkadia;— der weiſe und menſchenfreundliche Fenelon— der ſentenzenreiche und erhabene Corneille;— der traͤumeriſche und kaum verſtaͤndliche Shelley;— die pompoſe Kraft Johnſon's, mit ſeinen Vorurtheilen und ſeinem ge⸗ ſunden Verſtande, ſeiner Eiferſucht und ſeiner Milde, ſeinem redneriſchen Schwulſt in Geringfuͤgigkeiten, und ſeiner ſtarren Unabhaͤngigkeit des Geiſtes, trotz ſeiner demuͤthigen Verehrung des Ranges;— John⸗ ſon zeichnet ſich nicht weniger in ſeinem Ramblet, dem Raſſelas, den Lebensbeſchreibungen der Dichter, der Taxation no Tyranny, als in ſeinem breiten Armſtuhl bei Miſtreß Thrales, in ſeiner einſamen
*)„Poeſie in Hanblung geſetzt“ druͤckt ſich Camp⸗ bell in Beziehung auf Sidney's Leben aus; es iſt wahr, aber man muß ſich die Poeſie der Arkadia darunter denken.
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