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getäͤuſcht in dem Lord Londonderry, Viele aber in Walter Scott;— Niemand in Karl X.„ Viele in Paul Courrier;— Niemand in dem Erzbiſchof von —— Viele in Wordsworth. Maſſillon wußte bei Hofe den Eindruck zu behaupten, den er auf der Kanzel gemacht hatte; er wußte ſeinen wohlklingen⸗ den Styl und ſeine ſchöne Perſon gleich vortheilhaft einzukleiden. Maſſillon war ein rechtlicher Mann, aber doch dabei ein Scharlatanz es war ſein Be⸗ ruf— denn er war auch ein guter Hofmann. Dieſes alſo iſt der Unterſchied zwiſchen den aus⸗ gezeichneten Schriftſtellern und den ausgezeichneten Hofleuten; Erſtere tauſchen gewoͤhnlich die Menge, Letztere nicht; weil Jene in den Kuͤnſten aufwach⸗ ſen, welche Maͤngel verbergen, und die Mehrzahl verblenden, Dieſe aber nur den Wiſſenſchaften leben, und keine andern Kuͤnſte, als die der Compoſition kennen.— Es folgt alſo daraus, daß das Gefuͤhl der Taͤuſchung in Demjenigen, der es empfindet, ge⸗ woͤhnlich das Zeichen eines ſchwachen Geiſtes iſt— eine thoͤrichte, ſchuͤlerhafte Gewohnheit, die alles Große nach dem Maßſtab eines Marionettenſpiels beurtheilt, und in einem großen Schriftſteller etwas ebenſo ungewoͤhnliches erwartet„als in der Kutſche des Lord⸗Major. Ich vernehme daher jedesmal das allgemeine Geſchrei, ein großer Mann entſpreche den Erwartungen nicht, die man ſich von ihm gebildet habe, mit einer Art mißtrauiſcher Verachtung gegen


