Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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ſo ſehr ihres Genies, als ihres Scharlatanismus wegen. Nur ein ungewohnlich kraͤftiger Geiſt kann ſich beruhigen, wenn er einen großen Mann auch zugleich natuͤrlich und einfach findet. Im Korſaren findet ſich in dieſer Beziehung eine vortreffliche Stelle, auf deren beſonderes Verdienſt, ſo viel ich weiß, noch keiner von den Millionen Kritikern aufmerkſam

gemacht hat:

Er eilt ſchnell trägt ſein Fuß ihn bis zum Strand,

Hier hemmt er ſeine Haſt ihm iſt be⸗ kannt

Die Kunſt, durch die dem Kuͤhnen Herrſchaft wird,

Und daß Verſtellung nur zum Ziele fuͤhrt.

Er athmet tief des Morgens friſche Luft,

Die neue Kraft ihm in die Glieder ruft

Nothwendig ſchien ihm dieſe kurze Raſt,

Daß nicht verſtort er ſei durch wilde Haſt,

Daß wuͤrdig vor der Menge ſcheuem Blick

Er ſtattlich und gebietend kehrt zuruͤck;

Denn Konrad wußte, daß die Menge will

Geleitet werden durch der Täuſchung Spiel.

In dieſen, bis in ihr innerſtes Mark liſtige Le⸗ bensklugheit athmenden Zeilen werden die Kunſt⸗ griffe beſchrieben, welche Anfuͤhrer immer anzuwen⸗ den gezwungen wurden, die aber den Schriftſtellern (Anfuhrern einer andern Art) noch nicht ſo gelaͤufig geworden ſind. Deshalb ſind ſie einfach deshalb taͤuſcht ſich in ihnen die Menge. Niemand fand ſich

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