Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Wenn jedoch ein Schriftſteller die große Mehrheit ſeiner Leſer taͤuſcht, ſo folgt daraus noch nicht, daß es ſeine Schuld iſt. Die meiſten Menſchen finden die Elginſchen antiken Fragmente ihren Erwartun⸗ gen nicht entſprechend. Weshalb? weil ſie das Leben darſtellen weil ſie natuͤrlich ſind. Ihre Enttäuſchung, wenn ſie einem Mann von Genie naͤher treten, iſt von berſelben Art. Er iſt ihnen zu natuͤrlich ſie erwarteten, ſeinen Styl in fei⸗ nen Kleidern wieder zu finden. Die Menſchen wol⸗ len getäuſcht ſein, deshalb haben auch die Maͤnner von Genie, welche den Vorſtellungen der Mehrzahl in ihrem Aeußern und in der Darlegung ihres Ich entſprachen, jedesmal irgend eine Rolle geſpielt ſie haben die Bewunderung der Menge durch Kunſt⸗ griffe gefeſſelt, die den Begriffen der Menge zu⸗ gänglich waren ihr Benehmen war berechnet und beruhte auf Vorſpiegelungen ſie erſchienen im gewohnlichen Leben, als ſei es eine Buͤhne. Eine ſolche Rolle ſpielten Pythagoras und Diogenes Napoleon und Ludwig XIV.(Letzterer war ein Mann von Genie, wenn auch bloß der zarten Schoͤnheit ſeiner Complimente wegen) Bolingbroke und Chatham(der nie anders als in ſeiner beſten Pe⸗ ruͤcke ſprach, weil er dadurch mehr Eindruck zu ma⸗ chen glaubte) und vor allen Englaͤndern ſpielte dieſe Rolle Lord Byron. Dieſe letztern drei ſind der Menge ganz beſonders intereſſant geworden, nicht