Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Monaten von altadelichem Blute gebuͤhrend zum Chebunde eingeladen zu werden. Dann haͤtte ſie noch einmahl das Buch der Buͤcher mit ſo gro⸗ ßer Freude in die Hand nehmen koͤnnen, als in ihrer fruͤhen Jugend, aber jetzt konnte ſie es nicht ausſtehen. Das haͤßliche Buch zeigte ihr nichts als den Tag ihrer Geburt, aber nirgend eine Vermaͤhlung, als bei ihrer juͤngſten Schweſter,

und mehr als einmahl, wenn ihr Vater es nicht weit von ihr offen auf dem Tiſche liegen ließ, hatte ſie es mit abgewendeten Blicken zugemacht, und weggeſchoben.

Es war ihr uͤberdieß eine Erwartung ver⸗ eitelt worden, woran dieſes Buch, und beſonders die Geſchichte ihres eigenen Hauſes, ſie ſtets erinnern mußte. Der muthmaßliche Erbe, eben jener William Walter Elliot, deſſen Rechte ihr Vater ſo großmuͤthig anerkannte, hatte ſie ge⸗ täuſcht. Als ihr in ihrer fruͤhen Jugend be⸗ kannt geworden war, daß er, wenn ſie keinen Bruder erhielte, ihres Vaters Adelswuͤrde erben ſollte, hatte ſie ihn heirathen wollen, und ihr Vater immer gemeint, ſie ſollte es. Man hatte ihn als Knaben nicht gekannt, aber bald nach