6*8 369 6„Meine Vittore“ ſagte drauf die Mutter, un„ging einmal als Kind in ihrem weißen Kleide nach der Kirche, des Rainbauern Karle trappt Ki in die Goſſe und beſpritzt ſie, ſie geht aber nicht in heim und ſagt: Ich geh doch zur Kirche, du bringſt mich doch nicht davon. So gehſt auch z 5 du Eugen deinen heiligen Weg.—“ Dasſelbe Regierungsblatt, das die Beſtä⸗ — tigung Kronauers verkündigte, brachte auch die — Ernennung Deegers auf die Schulſtelle zu Erlen⸗ moos, Göritz erhielt die Stelle des Kopfrechners und daß auch das Traurig⸗komiſche nicht fehle, Wieland die Stelle in Röthhauſen. Die Erlenmooſer klagten, es ſei ſündlich, . daß mitten in der Ernte ſo viel Geigen auf⸗ ſpielten; denn Schnörkel und Sabine, Huſchel der und Bernhard, der Vikar und Adelheid wurden nmen raſch nach einander getraut. * Die Mutter drängte, daß Eugen und Vit⸗ tore noch vor der Vollendung des Hausbaues getraut würden; man willfahrte ihr und ſie⸗ ⸗ itore, delte ſich einſtweilen in dem vom Sonnenwirth mmer angekauften Hauſe des Kloſemichel an. tö an Am ſelben Tage, an dem Eugen zuerſt in und das Dorf gekommen, war ſeine Hochzeit. Der
Bruder des Bachmüllers einſegnete das Paar, 24


