Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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ihm jeden Acker mit ihrem Andenken bepflanzen wolle, damit er überall ihrer gedenken könne, wenn ſie einſt nicht mehr ſei. Dieſen trüben Gedanken ließ ſie ſich nicht ausreden und als ſie den fortſchreitenden Bau ſah, ſagte ſie:

Ich werde nicht darin wohnen, aber un⸗ ſichtbar ſpreche ich ſtets einen Segen an eure Hauspfoſten und über eure Schwelle, daß Friede und Güte darin wohne.

Viel erzählte auch die Mutter von der

Wandlung, die mit ihrem Leben vorgegangen ſei,

und es war ihr eine hohe Genugthuung ihrem Sohne zu zeigen wie dieſe Umkehr zu dem Ur⸗ leben das Daſein wieder erneue.

Du mein Sohn, ſagte ſie einſt und man ſah es deutlich, daß ſie einen Vorgedanken unter⸗ drückte,du übernimmſt es aus reiner Erkennt⸗ niß, und es giebt ein unſichtbares Weben der Geiſter, das die fernen Gedanken der Mutter im Herzen des Sohnes erweckt.

Ein verklärtes Lächeln ſchwebte um ihre Lippen, wenn ſie erzählte:

Anfangs erſchien mir Alles faſt wie ein Maskenſpiel, dieſe fremden Kleider, dieſe fremde Sprache, ich ſah mich oft ſelbſt an und fragte mich, wer ich denn ſei. Ich wollte immer die

kön Di als ſin

un ſch