Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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ab und ihre Arme wurden plötzlich eiſenſtarr, ihr Auge ſtier und ihr Antlitz marmorfeſt.

Ich lebe, rief Eugen weinend,und habe dich geſucht Mutter, erkenne mich.

Und wo iſt der Andere, wo iſt der Bräu⸗ tigam meiner Vittore? fragte die Kranke und ihr Mund blieb offen.

Das bin ich, beides, dein Sohn und der Gatte deiner Vittore.

Mit wilder Freude erfaßte die Mutter das Haupt ihres Sohnes und ihre Thränen floſſen ineinander und ſtill hielten ſich Mutter und Sohn umſchlungen.

Die Pfarrerin wehrte ab, aber hier war nichts mehr zu hindern und mit unbegreiflicher Macht rief die Kranke:

Ich will keine Stimme, Niemand hören, die ganze Welt, Himmel und Erde rufen Mut⸗ ter! Ich ſage mit dem Erzvater: ich will gerne ſterben, da mich Gott dein Antlitz wieder ſehen ließ. Ich bin glückſeliger als die Mutter des Gebenedeiten, mein Sohn lebt. O guter Gott! Laß mich jetzt nicht ſterben, ich will leben, jetzt leben. Und mit tauſend Küſſen bedeckte ſie Stirne, Augen, Mund und Wange ihres Sohnes. Ich will aufſtehen, ich will meinen Sohn

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