Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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dem Himmel zeigen, rief ſie dann wieder unter Thränen und Eugen hatte zu thun, die Hoch⸗ erregte auf ihrem Lager zu halten.

Die Pfarrerin hatte ſich nicht zu helfen gewußt und hatte den Bachmüller und Vittore zu Hülfe gerufen. Als dieſe nun beſtätigten, daß ſie gewußt hätten, wer Eugen ſei, rief die Mutter klagend:

Und ihr konntet mir's einen Tag verhehlen und mich ſterben laſſen?

Vittore war neben Eugen am Bette nie⸗ dergeſunken und die Mutter legte ſtill ihre Hände auf ihre Häupter.

Vittore gelang es am erſten die erſchreckende Aufregung der Mutter zu beſchwichtigen, ſie drängte Alle aus dem Zimmer, aber ſie mußte die Mutter ankleiden und als ſie nun in der Sonne am Fenſter ſaß, ſagte ſie mit gefalte⸗ ten Händen:

Dank dir, du himmliſche Sonne, die du mich meinen Sohn ſehen ließeſt, erwärme mich, ſtärke mich, nur jetzt, und ich will ſtill ruhig ſein, wenn du mir auf ewig untergehſt.