gleich meinen, wenn eins einmal was Unge⸗ ſchicktes thut oder ſagt, oder ein bisle brummig iſt, jetzt mit dem ſei gar nicht mehr auszukom⸗ men, da ſei Alles aus und vorbei; laß du nur einmal eine Zeitlang fünfe gerad ſein, es findet ein Jedes ſchon wieder nach und nach das rechte Einmaleins.“ g.
Eugen war nicht in der Verfaſſung für ſolche Erörterungen, obgleich er die darin liegende Wahrheit nicht verkannte, er fragte Vittore ge⸗ radezu, ob ſie ihm anrathe, das Schultheißenamt anzunehmen.
„Für mich,“ ſagte Vittore,„wär mir's lieber, du wirſt's nicht, ich hätte dich mehr für mich; aus der Ehre Frau Schultheißin zu heißen, mach' ich mir nicht ſonderlich viel, ſie iſt im Preis geſunken, ſeit der Zuberfranz Schultheiß geworden iſt. Daran will ich aber jetzt nicht denken, es iſt die Frag wie du dich am beſten befindeſt und da mein' ich, du wärſt doch zu⸗ friedener, wenn du viel Gutes in's Werk ſetzen kannſt; ich weiß von meinem Vater, wie oft ihm das doch auch Freud gemacht hat.“
„Aber der Eid?“
„Da weiß ich ſelber nimmer zu rathen; um Anderen Gutes zu thun, ſich ſelber ſchlecht


