Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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Als Eugen zu Vittore kam, ſah ſie ihm gleich ſeine Betrübniß an und er geſtand auf ihre Frage, daß er fürchte, es ſei ein tiefer Riß zwiſchen ihm und dem Vater, wobei er den Her⸗ gang der Sache erzählte.

Setz dich gut daher, entgegnete Vittore, ich hab dir was Gutes zu ſagen.

Was denn?

Nein hör zuerſt. Schau, du biſt der prächtigſte Menſch auf der Welt, ich hätt's nie, nie glaubt, daß es ſo einen giebt.

Und meine Fehler? fragte Eugen, aber ohne ſich irre machen zu laſſen fuhr Vittore fort:

Ich hab's tauſendmal mit der Mutter ausgeredet, wenn die Menſchen alle ſo wären, wie du biſt und wie du ſie machen willſt, wär' die ganze Welt eine heilige Bruderſchaft. Du findeſt in Allem etwas was kein anderer Menſch ſieht, ach ich kann dir's nicht ſagen, wie ich's mein' und doch verſteh. Du weißt gar nicht, wie lieb man dich dafür haben muß. Du haſt aber beim Bau eingeſehen, daß die Menſchen nicht immer all ihr Sach' bei einander haben und ſo hellauf ſind wie du. Jetzt, ja, das iſt's was ich ſagen will. Du haſt wie du ſagſt noch nie in einer Familie gelebt, jetzt da muß man nicht

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