Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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352 wenden mußten, um ihr die ſo nöthige Ruhe zu gewähren.

Die Leute ſagten, Eugen verdiene doppelten Taglohn, ſo eifrig arbeitete er auf der Brand⸗ ſtätte und Vittore ſcherzte darüber indem ſie ſagte:

Du freuſt dich der Schwielen an deinen Händen, du haſt mir eine feine Hand verlobt und willſt nun, daß ſie zur Hochzeit auch rauh ſei wie die meine.

Mitten in der handfeſten erkräftigenden Thätigkeit erkannte Eugen vermöge ſeiner ſelbſt⸗ beſchaulichen Natur, wie er auch hier im Kleinſten ſeine Lebensrichtung verfolgte. Die Schiebkärrner konnten tagelang mit quickſenden Karren hand⸗ thieren und ſich nicht die Mühe nehmen, die Axen zu ſalben; als dieß auf wiederholte Er⸗ mahnungen nicht geſchah, vollführte es Eugen ſelbſt; er konnte ſich dann an ſolchem wie an der Erleichterung, die er durch Anlegung eines Bretterweges den Arbeitenden verſchaffte, wie an einer ſchönen That erfreuen.

Wer die Menſchen in ihrem Weſen wie in ihren Gewöhnungen innerlichſt erkennen will, muß ein Haus bauen und einrichten. Eugen ereiferte ſich oft bis zur Heftigkeit über das ſchlaffe Weſen ſo vieler Arbeiter, über die läſſige

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