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Abend noch lange mit Bernhard geſprochen, der ein wackerer Menſch ſei, der beſten Frau würdig.
Vittore ſchien dieſe Wendung nicht recht faſſen zu können und als wollte ſie ſich auch äußerlich zum Schweigen beſtimmen, legte ſie plötzlich die Hand auf den Mund und ſchaute nachdenklich vor ſich nieder.
Als die Mutter eintrat, entfernte ſie ſich raſch. Eugen reiſte ab, ohne daß ſie ihm Lebe⸗ wohl geſagt hatte. Man reiſte die Nacht durch, um zum Beſcherungsabend wieder daheim zu ſein.
Auf der Straße nach Röthhauſen fuhr ein geſchloſſener Glaswagen an dem Gefährte Eugens vorüber; er glaubte Stephanie und Leo darin bemerkt zu haben.
In Röthhauſen ließ Eugen bei Deeger an⸗ halten, der Freund hatte aber noch nichts von dem Kopfrechter erforſchen können.
„Mein Leben iſt ein Kaleidoscop, das ſtünd⸗ lich neue Wendungen annimmt,“ ſagte er zu Dee⸗ ger, der ihn wieder zu ſeinem Gefährte geleitete.
Eugen kam durch viele Orte, in die er einſt mit den Waffen in der Hand eingezogen war; trübe Erinnerungen wollten in ihm aufſteigen, aber er konnte ſich dem Reiſehumor, der ſeine
Gefährten ergriffen hatte, nicht entziehen. Der
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