Teſtament machen. Saget was ſoll ich und was giebt's?“
„Was haltet von der Baronin Hu⸗ nold?“
Vittore nahm gelaſſen den Garnſtrang vom Haspel, drehte ihn in einen Zopf und begannendlich:
„Ja, ich ſag's frei. Mir kommt ſie vor wie eine Schwalbe im Zimmer, das ſchwirrt und flattert hin und her an die Decke und an die Wänd'; dabei iſt ſie aber ſeelengut, ſo lang man ihr was ſie will. Wen ſie ihr Leben lang lieb haben könnte, der hätt' es gut bei ihr.“
Eugen anerkannte den Vergleich Stephanie's mit einer Schwalbe, indem er weiter ausführte, daß Stephanie wie eine Schwalbe nur fliegen nicht gehen könne. Er erklärte nun ſein Verhältniß zu Stephanie, wobei er unwillkül⸗ rich grellere Farben auftrug, als er Anfangs
beabſichtigte. Vittore hielt das Garn in beiden
Händen und ſchaute Eugen groß an; ſie mochte wol fühlen, was Eugen ſich nicht geſtehen wollte, daß ſein Beſtreben ſich zu rechtfertigen ein Be⸗ kenntniß in ſich ſchloß, dem ſie den Namen nicht zu geben wagte. Jetzt erkannte auch Eugen, was er gethan hatte und ſchnell, um ſeinen Fehler wieder gut zu machen, erzählte er, daß er geſtern
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