Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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iſſe Speiſen

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Als er wegging, dankte man ihm wieder⸗ holt für den Beſuch und verſprach ihn künftig beſſer zu bewirthen, da es viel werth ſei, wenn man einen Abend ſo ſchön ruhig verbringe.

Das Leidweſen um die Gefangenſchaft des Mannes ſchien die Atmoſphäre dieſer Häuslich⸗ keit gereinigt zu haben, wie ein vorübergezogenes Gewitter.

Unwillkürlich ging Eugen nach der Bach⸗ mühle. Ein erhöhtes reicherfülltes Leben und ein ſtilles Begnügen kämpfte in ihm und dieſe beiden Geiſter nahmen die Geſtalt Stephanie's und Vittore's an.

Warum fühlte er in ſich eine Verpflichtung ſich vor Vittore zu rechtfertigen? Jetzt fiel ihm das Wort Vittore's ein, daß ſie das Drängen Stephanie's die Kranke zu beſuchen, egoiſtiſch genannt hatte; Stephanie dachte nur an ſich, ihre Pein los zu werden, nicht an die Kranke und ob es ihrer Wohlfahrt diene. Iſt es wol auch ſo mit dir? Iſt ihr der Dorfſchullehrer nur ein Räthſel das ſie martert, bis es gelöſt iſt, dann aber gleichgültig wird?

Bei dem Bachmüller war noch Licht, eine dröhnende Stimme deklamirte laut, es war der volle Bruſtton Bernhards, der die ſtattlichen