er immerwährenden Appetit hatte. Die Mutter war dabei doch eine gutmüthige Frau, als ſie aber kränkelte und Noth litt, ſchlug ſie den Knaben oft, weil er nicht zu betteln verſtand; dann kam der Knabe oft zwei, drei Tage nicht nach Haus und ſchlief Nachts in einem leeren Regenfaſſe neben dem Palais des Commandanten. Manchmal erhielt er auch einige Kreuzer, wenn er den Herrſchaften die in's Theater fuhren, den Wagentritt ſchnell herabſchlug, oft aber ging er auch leer aus, wenn es den Leuten zu mühſam war, in die Taſche zu greifen. Im Frühling ging's in den Wald um Maikräuter zu holen und da ſang der Knabe luſtig, ſo daß es ihm wohlthat, mit heller Stimme ſeinen Fund in den Straßen auszurufen; er jodelte dabei ſo unaufhörlich, daß er einmal von einem Polizei⸗ diener gefahndet und in's Gefängniß geſetzt wurde. Um dieſer Gefahr zu entgehen, wartete nun der Knabe oft die ſchnellfahrenden Wagen ab und wenn die Wagen an ihm vorbeiraſſelten, jodelte er aus voller Bruſt; das hatte Niemand gehört als er und ſein Herz war frei. In der Armen⸗ ſchule lernte der Knabe faſt gar nichts und er begnügte ſich mit dem Ruhme, unter allen ſeinen Kameraden der beſte Renner zu ſein. Weil die
Nuter 9 ann gut die kindiſc — Der S denn et benachbar Sommer einet an Knaben erſt nach gab er nun vi legten( Ismael Bild, Rettung nahm d ihn in wilde und h Mitſch war, gleich Vrrſue fügte Regun


