Vierzehntes Rapitel.
Die Schultheißenwahl, das war auch der Gegenſtand lebhafter Verhandlung der vielen an der Schmiede Verſammelten. Die meiſten Stim⸗ men neigten ſich dahin, daß man den Bachmüller wählen müſſe, man ſei ihm das ſchuldig und den Ausſchlag gab der Zuſatz, daß man der Regierung zeigen müſſe, was man von ihren Verurtheilungen halte. Der herzugetretene Eugen erklärte, was er ſo eben vom Bachmüller gehört, daß dieſer ſolch ein Verfahren höchlichſt mißbillige, die Gemeinde käme dadurch nur in Ungelegen⸗ heiten, die zuletzt zur Exekution führen könnten. Eugen mußte mancherlei Stichelreden hören, daß er dem Bachmüller heuen geholfen hatte; Andere bemerkten, er ſei noch keinem geringen Bauern über die Schwelle gekommen, blos zum Baron und zum Bachmüller, da ſehe man's, wer er ſei, er halte ſich an die reichſten.
Eugen fühlte ſelbſt etwas Wahres an dieſem Vorwurfe, er ſah jetzt, wie er faſt unwillkürlich in dieſe ſeltſame Stellung gerathen war, das
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