Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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und es war ein eigenthümlicher Triumph, daß Eugen größer als alle Knechte war und noch Heu hinaufbringen konnte, wo die anderen ihres kleinen Maaßes wegen ablaſſen mußten. Eugen war es ſo wohl bei der Arbeit, er war ſo voll Heiterkeit und Laune, daß er ſich innerlich wünſchte, Bauernknecht ſtatt Schulmeiſter zu ſein. Der Knochenhauer hatte doch Recht gehabt.

Als der letzte Wagen geladen und geſchichtet daſtand, war Vittore unverſehens auf denſelben geklettert und hatte ſich rücklings geſetzt, ſie ſchaute nach ihren Eltern, mit denen Eugen heimwärts ging.

Der Bachmüller ſchien den größten Theil ſeines Zornes über den nicht wortgetreuen Schul⸗ lehrer vergeſſen zu wollen, wenn es ihn gleich noch ärgerte, daß dieſer nichts darüber ſprach.

Eugen verſtand es, durch das Lob des Heues, das nicht ſo ausgebleicht, ſondern dürr und grün war, den Bachmüller vollends zu be⸗ ſchwichtigen und als er auf die Mittheilung, daß das einedreiſchürige Wieſe ſei, ſeine offene Bewunderung ausdrückte, hatte er den Bach⸗ müller zum Freunde gewonnen, der ihm nun gerne Auskunft über die Schultheißenwahl gab, von der er heute gehört hatte.