Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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aus dem ſtillen Ernſt ihres braunen Auges, das auf Eugen gerichtet war, ſprach jene Ruhe, jenes Gefühl des Heimiſchen, das uns beſinnen macht, ob denn das wirklich ein fremdes ſei, da das Geſicht immer bekannter und längſt gewohnt erſcheint. Auf ihrem eigenen Grund und Boden ſchien ſich Vittore den Lehrer erſt recht zu be⸗ trachten und wenn Eugen nach ihr aufſchaute, blickte ſie ihn ruhig an, ſie lenkte ſein Auge nicht auf ſich aber ſie verſcheuchte es auch nicht, er konnte ſie erſchauen wie eine Blume. Und warum ſoll ein ſchönes heitres Menſchenantlitz der herrſchenden Gefallſucht auszuweichen, ſich eine Befangenheit aufnöthigen?

Plötzlich entſtand ein Kichern und Aufſchreien unter den Mähderinnen; ſie hatten eine Blind⸗ ſchleiche unter einem Heuſchober hervorgerecht und nach der ſeltſamen Mädchengewohnheit neckten und reizten ſie nun das Thier in kindiſcher Weiſe und ſchreckten einander damit. Vittore ging ruhig herzu und ſchleuderte das Thier mit ihrem Rechen⸗ ſtil in einen Graben..

Die Leute wunderten ſich, wie Eugen ſo an⸗ ſtellig bei der Arbeit war, wie er dann große Heu⸗ wellen auf die lange zweizinkige Gabel nahm, ſie frei und gerade trug und auf den Wagen ſchleuderte,

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