Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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und bat, daß ihn die Bachmüllerin ſtets darauf aufmerkſam mache.

Der aufrichtige warme Ton ſchien der Frau ſo zu Gemüthe zu gehen, daß ſie gerne auf anderes überlenkte. Eugen erzählte, wo er zu Mittag geweſen und indem er überlegte, daß dieſe Frau wol beſſere Kundſchaft geben könne, ſagte er, daß Kaidl ihm das Dorf zu ſchlecht

ſchildere und fragte nach dem ſeltſamen Schwie⸗

gervater des Barons und deſſen Frau.

Da habt ihr recht, ſagte die Frau,der Kaidl iſt, wie man im Sprüchwort ſagt, ein ge⸗ ſchicter Maler, gerathen ihm die Engel nicht, macht er Teufel draus.

Eugen konnte nicht umhin, dieſe treffende Bemerkung zu loben, die Frau aber fuhr ruhig fort:Was den Kronauer angeht, er will's nicht, daß man ihn Baron heißt, er hat im Freiheits⸗ jahr den Adel freiwillig abgelegt und das in die Zeitung ſetzen laſſen. Die Leute ſind's aber ein⸗ mal gewohnt Baron zu ſagen und ſo iſt das wieder da, und er mag auch nicht Jedem nach⸗ laufen und ſchreien: heiß mich nicht Baron. Der Kronauer iſt ein ſeltener Menſch, er kann auch hitzig und zornig werden, aber in der Regel hat er eine ſo ſchöne Ruhe und eine Herrſchaft

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