groß. Da kam Adams zu mir, er blutete und Schaum ſtand ihm vor dem Munde. Ich wolite ſeine Wunde verbinden laſſen, er wehrte ab und rief:
„Kommen Sie! Kommen Sie! Ich habe ihn nicht getödtet... draußen liegt er.“
„Wer denn?“
„Der Vater Roland's!“
Ich nahm einen Arzt mit, wir eilten an Verſtümmelten, Hülferufenden vorüber.
Wir kamen zu einem Hügel, dort lag er.
Als ich vor ihm ſtand konnte ich kaum athmen, endlich rief ich:
„Vater!“
„Vater!“ ſchrie er.„Weg von mir! Laßt mich!“
Gläſernen Blickes ſtarrte er mich an. Er raufte das Gras aus und wühlte tief hinein, dann ſteckte er das Geſicht in die aufgewühlte Erde, er mochte den einzigen Duft ſuchen, der ihn erquickt hatte, aber er ſchüttelte den Kopf, er ſchien nichts mehr vom Brodem der Erde zu riechen.
Jetzt wendete er ſich und ſtarrte mich an.
Der Arzt unterſuchte ihn, er blutete. Mit Kraft ſtieß er ihn von ſich.
„Ich will nicht verbunden ſein! Fort mit Euch Allen!“
Ich kniete zu ihm nieder und ſagte, er habe nicht ſeinem Sohn im Kampf gegenüber geſtanden, Roland ſei ſeit drei Mo⸗ naten verſchwunden, wahrſcheinlich gefangen.
„Gefangen!... Wehe! dreimal wehe!“ ſchrie er.„Gefangen! . O, ſie iſt ſchuld... ſi!.. Ich wollte nicht ich mußte .. ſie wollte zu Pferde ſitzen... Amazone ſpielen...“
Er lachte höhniſch.
„Auf dem Meere... zur See...“ fuhr er dann fort,„da wollte ich ſein... ich mußte ihr folgen... ich ſah ſie fallen... ſie war ſchön noch im Tode.. eine Zauberin...“
Der Arzt winkte mir, ich verſtand. Ich fragte, ob er keinen Wunſch mehr habe.
Er ſah mich ſtarr an.
„Dort das gib mir. gib!“
Er deutete nach einer Erika, die nicht weit von ihm ſtand. Adams war unſerm Blicke und den Worten gefrlzt, er raufte
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