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Erich ſagte, daß er ihn nur flüchtig geſehen habe, daß aber der Mann allgemein verehrt ſei.
„Wenn Sie einen Freund Ihnen gleich wüßten,“ ſagte der Fürſt und drückte den Arm Erichs an ſich,„wenn Sie einen Mann wüßten, der mein Begleiter, mein Lehrer ſein wollte, ich könnte ihm eine Sicherung für ſein ganzes Leben verſchaffen, oder.. Sie entſchuldigen die Frage.. würden Sie vielleicht ſehbſt“
Erich dankte, er empfahl indeß nachdrücklich den Candidaten Knopf, der bereits Lehrer auf Mattenheim war.
Bella trat zu ihnen und Erich ging mit gemiſchten Empfin⸗ dungen neben den Beiden. Er hatte ſo viel darüber nachgeſonnen, wie er mit Bella von jener Grenzlinie der Freundſchaft, die alle Gefahren in ſich ſchloß, zurücklenken konnte; nun war ſein Grü⸗ beln unnöthig, ſein Platz war bereits beſetzt. Innerlich ereiferte er ſich doch über das zutrauliche Benehmen Bella's gegen den Ruſſen, und ein ſeltſames Gewirre von Gefühlen entſtand in ſeiner Seele. Sollte es ihn freuen, daß er hier nur eine Kokette vor ſich habe, die bald mit dieſem, bald mit jenem tändle? Oder that Bella nur ſo, damit ihr zutrauliches Benehmen gegen ihn nicht auffällig erſcheine, indem ſie das Gleiche auch gegen Andere aufrecht erhielt?
Der Doctor kam; er brachte immer eine ganz neue Tonart. Er faßte Bella, Erich und den Ruſſen raſch und ſcharf ins Auge, ihm ſchien Alles klar.
Piertes Capitel.
Der Doctor bat Erich, ſein Reitpferd an den Wagen anzu⸗ binden und mit ihm bis in die Nähe der Villa zu fahren.
Als die beiden Männer im Wagen ſaßen, blies der Doctor vor ſich hin und ſagte dann:
„Eine ſchöne Frau die Gräfin Bella und eine geiſtreiche, ſie lieb' den Papagei, der frei in den Wald fliegen darf, ihr dann aber wieder gehorſam auf die Schulter zurückkehren muß.“
„Ich finde,“ fiel Erich ein,„daß man hier zu Lande und im


