er, ma
eArme und
mas, dann
ſank zurüt„
lpurga, di
und drüc
lönigin und
des Königi em Herb
end zu.
ind ſie be⸗ che auf di d auf d
habe.“ und hund dus nlit ru ni rennen ſl eißes Au
493
In purpurner Pracht ſtand die untergehende Sonne am Himmel und ringsum war Alles ſtill, lautlos.
Gunther trat zur Königin und übergab ihr das in die Binde eingewickelte Tagebuch mit den Worten: „Dies iſt das Vermächtniß Irmas an Sie.“
Die Königin ging auf Walpurga zu, reichte ihr ſtill die Hand und küßte das Kind, das Walpurga auf dem Arm trug.
Der König reichte Hanſei die Hand und ſagte:„Ich danke Dir. Ich ſehe Dich noch.“
Das Pechmännlein trat zum König und der Köni⸗ gin und ſagte:
„Vergelt's Gott, daß Ihr da herauf gekommen ſeid. Sie hat's verdient.“
Der König und die Königin gingen allein dem Walde zu. Das Gefolge hielt ſich zurück.
Zwanzigſtes Capitel.
Der König und die Königin gingen in den Wald.
Sie gingen Hand in Hand.
Die Nacht brach herein. Die Baumwipfel rauſchten.
Die Königin ſtand ſtill. Mit der ganzen, ſo lange zurückgedrängten Liebesgluth und aus der tiefſten Er⸗ ſchütterung der Seele heraus umarmte ſie ihren Gat⸗ ten. Sie küßte ihm Mund und Augen und Stirn, und ſprach:
„Ich habe die Verklärte um Verzeihung gebeten, ſie iſt geſtorben mit meinem Kuß. Dich bitte ich um


