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Hanſei kam näher, und als er die vornehmen Frauen und Männer zu Pferde ſah und die Livree⸗ bedienten, zog er den Hut ab und wiſchte ſich mit der Hand über die Augen, ob er denn auch richtig ſehe.
„Wie ſteht's?“ fragte ihn Walpurga.
„Sie lebt noch, aber nicht mehr lang. Ich bin ſchon eine Stunde von oben fort, wer weiß, was derweil geſchehen iſt. Der Doctor iſt aber bei ihr.“
„Von hier an kann man nicht mehr reiten,“ ſagte der Inſpector.
Die Königin und Paula ſtiegen ab, Sixtus und die Diener folgten. Man ging die letzte Anhöhe hinan.
„Das dort, die in dem großen weiß ſeidenen Tuch, das iſt die Königin,“ ſagte Walpurga mit bedeutſamer Miene zu Hanſei.
„Iſt mir Eins. Unſere Irmgard iſt mehr als alle Menſchen. Was Königin!“ erwiderte er.„Wenn ein Menſch ſtirbt, ſind alle drum herum ganz gleich; wir müſſen Alle ſterben und da iſt's Eins, was wir noch die paar Jahre ſind.“
Die Königin ſchaute nur kurz um nach Hanſei. Sie eilte haſtigen Schrittes vorwärts, winkte Paula zurückzubleiben und eilte allein fort— ſie war ohne Gefolge, aber zu ihrer Rechten und Linken, vor und hinter ihr gingen die Geiſter der Angſt und die der Erlöſung— ſie mußte durch ſie hindurchſchreiten. Die Angſt rief: Irma iſt todt, du kommſt zu ſpät!— und das feſſelte ihr den Fuß und wollte ihr den Athem rauben. Die Erlöſung rief: Schwinge dich auf—
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