Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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aeine ſtäl⸗ rfriſchung.

gte ſie mit im Bewußt⸗

und ſagt, wo ſie be Ohm vwiſe⸗ ſie begraben eichnen.

ſchon viele gehalten tte er noch

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47¹

Was kann ich thun? Was ſoll ich thun? wendete Walpurga ihr thränendes Antlitz zu Hanſei.

Er half ihr auf, daß ſie ſtand und er ſagte:

Der Franz berichtet ja, es iſt ein Doctor oben, der eine Apotheke bei ſich hat, und jetzt wollen wir eſſen und dann wollen wir auch hinauf.

O lieber Gott, ich kann ja keine drei Schritte gehen; mir ſind meine Knie wie abgeſchlagen.

So bleib' Du da und ich geh allein.

Allein willſt mich laſſen? Was ſoll ich denn dann machen?

Das weiß ich nicht; leg' Dich ins Bett, vielleicht kannſt Du ſchlafen.

Ich will kein Bett, ich will keinen Schlaf, nichts will ich, ich geh' mit, und wenn ich unterwegs ſterbe, iſt mir auch recht.

Sag' ſo was nicht, Du verſündigſt Dich an mir und an den Kindern, lag Hanſei auf den Lippen, aber er machte eine ſchnelle Bewegung mit der Hand, als drücke er die Worte wieder zurück; es iſt nicht nöthig, daß ſie laut werden. Wenn Frauen zu klagen anfangen, untermiſcht mit Mitleid über ſich ſelber, wiſſen ſie nicht, was ſie ſagen.

Hanſei brachte ſeiner Frau die beſſeren Kleider her bei, denn ſie war ſo benommen, daß ſie nicht mehr wußte, wo etwas liegt und wie man's anzieht. Hanſei zeigte ſich als gar nicht ungeſchickter Kammerdiener.

Jetzt andere Schuhe mußt Du Dir ſelber anziehen, ſagte er endlich.

Unter Thränen lächelnd ſchaute ihn Walpurga an;