ſagen, du leiſe.
Bocken, und Twu g mß Guts
d erſtarrt,
ännlein, du frichtete un
ſtern gen
Pechnün⸗
Gundel du n das Bet etaſtete in
ſis eiſe:„Vi
te ihn, hi⸗
oden, ni er ud uni l 0 vi ſ. er ſin kü guhe 0
469
Schlaf, und bald ſtand er wieder vor der Hütte, am Ladenfenſter lauſchend.
Gunther ſaß indeß bei der Kranken. Sie be⸗ wegte ſich manchmal hin und her, aber ſie öffnete die Augen nicht; auch das Zicklein zu ihren Füßen ſchlief wieder.
Gunther hatte das Licht aus dem Zimmer gebracht und ſaß im Dunkeln.
„Es wird Tag! Ich will den Tag ſehen!“ rief Irma, plötzlich ſich aufrichtend.
Ein dämmeriger Strahl fiel durch den Laden⸗ einſchnitt.
„Ich will den Tag ſehen!“ rief Irma nochmals, und das Pechmännlein draußen öffnete die nur an⸗ gelehnten Fenſterladen. Ein breiter Lichtſtrom drang herein. Ueber das Antlitz Irmas zog ein Glanz, ſie ſtreckte Gunther beide Hände entgegen, er faßte ſie, ſie küßte ihm mit fiebernden Lippen die Hände.
„Du haſt Großes vollbracht,“ ſagte Gunther,„Du haſt eine Kraft bewährt, die ich bewundere. Halte ſie feſt.“
„Ich danke Dir. Mein Vater kommt in Dir zu mir. Lege Deine Hand auf meine Stirn.“
„Ich halte meine Hand auf Deine Stirn und ſegne Dich im Geiſte Deines Vaters, und mit dieſem Kuſſe küſſe ich Dir alle Schwere weg. Du biſt frei.“
Irma lag ruhig und Gunther hielt ſeine Hand auf ihrer Stirn und draußen ſtieg das Morgenroth immer höher und das Licht umfloß im goldenen Schein das Gemach. 5


