Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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Ich will zuerſt hineingehen und ihr ſagen, daß der Herr da iſt, ſagte das Pechmännlein leiſe.

Gunther nickte.

Bald kam er wieder heraus und ſagte:

Sie ſchläft, aber ſie hat flammrothe Backen, und die Gundel ſagt, ſie hat oftmals aus dem Traum ge⸗ rufen: Vater! und auch Victoria! ſie muß Gutes träumen.

Gunther ging in die Hütte. als er Irma ſah.

Was iſt das? fragte er das Pechmännlein, da ſich das Gemszicklein zu Füßen Irmas aufrichtete und den Fremden groß anſchaute.

Das iſt ein Gemszicklein, das ich geſtern gefun⸗ den hab', ſie hat's gern, erwiderte das Pechmänn⸗ lein leiſe.

Gunther hieß das Pechmännlein und Gundel das Zimmer verlaſſen, er ſetzte ſich ſtill neben das Bett. Er befühlte den Puls Irmas, er betaſtete ihre Stirn; das Pechmännlein fragte noch leiſe:Wie ſteht's?

Gunther zuckte die Achſeln und bedeutete ihm, hin⸗ auszugehen.

Das Pechmännlein eilte auf den Heuboden, weckte Franz und befahl ihm, hurtig zum Bauer und zur Bäuerin hinabzugehen und zu ſagen, ſie möchten gleich heraufkommen, die Irmgard ſei ſchwer krank.

Er legte ſich ſelbſt in das Heu, er war wie zer⸗ brochen in allen Gliedern, ſo müde war er ſein Leb⸗ tag nicht geweſen; aber er fand weder Ruhe noch

Er ſtand erſtarrt,

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