Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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in, daß ſie der der Be⸗ wüßte, wer annt leben, den Tod.

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heimathlos iſt und leicht in Zornmüthigkeit umſchlägt. Dazu hatte das Füllen, ſo ſchön es war, ſchon viel Ungelegenheiten genucht; es war ausgeriſſen und faſt einem Wagen unter die Räder gekommen.

Hanſei war ſehr bös. Es gelang Walpurga nur ſchwer, ihn zu beſänftigen, und ſie ſagte endlich wei— nend:„Lieber als daß wir in Zorn und Häſſigkeit in unſere neue Heimath einziehen, lieber möcht' ich, daß wir Alle mit dem Schiff untergeſunken wären.“

„Ja, ja, bin ſchon ruhig, ſei Du's nur jetzt auch,“ lenkte Hanſei wieder ein und ſchaute nach dem See, als ob dort wieder der Kopf der ſchwarzen Eſther auf⸗ tauchte; dann fuhr er fort:„Aber wir müſſen weiter, wir kommen in die ſtichdunkle Nacht hinein, wenn wir nicht fortmachen. Es iſt noch weit und die Roſſe haben ſchwer. Was habt ihr denn vor? Wen habt ihr da drüben in den Weiden?“

„Sollſt's nachher gleich erfahren. Jetzt glaub' mir, daß die Mutter und ich was thun, das uns lebens⸗ lang zugutkommt. Ich bin froh, daß mir Gott was zu thun giebt in dieſer Stunde. Ich hätt' ihn gern gefragt, was ich thun ſoll, um ihm meinen Dank zu bezeigen. Es iſt ein braves, gutes Weſen, und Du wirſt ſchon zufrieden ſein.“

Walpurga ſprach ſo beweglich und eindringlich, daß Hanſei ſagte:

„Ich will die Wagen mit dem Hausrath voraus⸗ fahren, kommet Ihr dann nach in dem Wagen mit der Blahe, wann's Euch paßt, aber bald. Der Ohm iſt da und fährt Euch.“