Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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n nieder,„Liebſte Gräfin, gute, herzige, liebe gute Gräfin, e Glicder wachen Sie doch auf! Um Gotteswillen! was iſt denn Men. 5. Waſſer⸗ das? Um Gotteswillen, wachen Sie doch auf! Irma, mpor, ez Irma!“ die Luft. Irma ſchlug die Augen auf. ₰

Man hörte die Stimme Hanſei's; er rief:

„Walpurga! Wo biſt denn? Walpurga!“

„Iſt das Dein Mann? Laß ihn nicht herankommen, er darf mich nicht ſehen!“ brachte Irma hervor.

„Bleib' dort!“ rief Walpurga, ſich im Gebüſch auf⸗ richtend.„Schick' die Mutter her, ſie ſoll Wein mit⸗ bringen, von dem, den ich mitgebracht hab' er iſt im

ine blauen Kiſtchen bei den Kinderſachen. Geh' ſchnell! aus den Tapfer!“ — Htſi Mit kurzen haſtigen Worten berichtete Irma, daß ihr Vater geſtorben und daß ſie ſelber den Tod ge⸗ niher.. ſucht im See. Sie griff ſich an die Stirn und fuhr e komnt, erſchreckt zurück: Wolpurgn„Wehe! Was iſt das?“ ht weiter,„Du haſt geblutet. Du mußt auf einen Stein ge⸗ hr nieder. fallen ſein. Schau' einmal an,“ fuhr ſie, gewaltſam

ſich zu heiterem Ton erweckend, fort;„das iſt das grüne Tüchlein, das Du meinem Kinde geſchickt.“ Irma riß die Binde los und betrachtete ſtill das Tuch mit dem Blute. der Vt„Das löſcht. Laß es rinnen,“ ſagte ſie vor ſich ite Val⸗ hin. Dann fuhr ſie auf: „O Walpurga, ich kann nicht ſterben, ich kann mir den Tod nicht geben— und ich kann nicht leben!— Ich bin— ich bin— ſchlecht geweſen——“

blutende den Thau