Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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daran gehen,

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chend:

are, die von all urch den und ich iſt hart,

Irma ſtand wie angewurzelt.

Still! ſagte Eſther.Still, ich höre die Hunde; ich hab's geſagt, er jagt uns nach. Flieh, flieh! Da rechts, da geht der Weg. Aber ich bitt' Dich um Alles in der Welt, thu's nicht, thu's nicht! Du biſt noch nicht ſo weit, daß Du das mußt. Jetzt flieh, dort unten kommſt Du an einen Steg, da drüber geh' Mach fort! Ich bleibe. Die Hunde kommen zu mir. Ich halte ihn auf. Du biſt gerettet. Fort, flieh!

Sie trieb Irma fort und blieb zurück.

Irma eilte allein von dannen. Sie mußte ſich oft an die Stirne greifen. Ein dankbares Andenken an ihren Vater hatte ſie gerettet aus dem unfaßbaren Ent⸗ ſetzen. Er hat die Hand verzeihend auf das Haupt der Verlorenen gelegt, aber ihr ſelbſt hat er die Verwer⸗ fung in die Stirn gegraben. Den Brand auf meiner Stirn kühlt nur der tiefe See, ſagte ſie immer vor ſich hin und eilte über den Steg, dann über eine An höhe, bis der dunkle Wald ſie wieder verſchlang...

Die ſchwarze Eſther ſtand ruhig und ließ die Hunde an ſich herankommen; ſie lockte ſie, und die Hunde ſprangen an ihr empor. Sie hörte Thomas pfeifen, und die Hunde antworteten; er war noch weit, aber er war auf der Spur. Sie zählte jeden Herzſchlag, denn mit jedem Herzſchlag kam Irma einen Schritt aus dem Bereich der Verfolgung. Ueber ſich wollte ſie Alles ergehen laſſen was liegt daran?

Ja, ja, ich weiß, daß du mich gerne haſt, ſagte ſie zu dem grauen Wolfshund, der ſich an ſie ſchmiegte, ja, du biſt das einzige Geſchöpf auf der Welt, das

Auerbach, Auf der Höhe. 1I. 2