Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

und unſer Kind hat's gut gemeint und iſt todt auf die Welt gekommen; das iſt beſſer, als ſo auf der Welt herumlaufen, im Elend und dann erſt ſterben. Meinſt nicht auch?

Irma antwortete nicht, ſie taſtete nach der Hand der Sprechenden.

ther fuhr fort:

nd meine Mutter und mein Thomas wiſſen nicht, vaß ich Deinen Bruder je gekannt habe; aber der Tho⸗ mas iſt gar ein grauſiger Menſch, und er hat einen Haß auf Deinen Bruder, wie wenn er's ahnte. Aber ich ſag' nichts. Ich bin verloren was iſt daran gelegen? Er ſoll nicht auch noch zu Grunde gehen, und ich hab' ihn doch gar ſo lieb gehabt, ich kann's noch jetzt nicht los werden.

Aus dem ruhigen Erzählen heraus ſchrie Eſther plötzlich laut auf:

Er hat eine ſchöne, feine, reiche, vornehme Frau. Ja, dazu ſind wir da, damit euch draußen, da droben in euren ſeidenen Betten nichts geſchieht! Ha ha ha! Und wenn ſie dann eheliche Kinder kriegen, ſaugen ſie eine arme Frau aus. Die Walpurga, die hat's gut die hat's gut, der wird die Milch zu Gold! O, wenn ich nur nicht mehr denken müßte!

Sie raufte ſich die Haare und ſchrie knirſchend:

Die Haare da, die dummen ſchwarzen Haare, die müßten ſchon lange abgefault ſein, verbrannt von all' dem ſchweren heißen Denken, das drunter durch den Kopf gegangen iſt. O, mein Kopf iſt ſo heiß, und ich krieg' alle Tag' noch Schläge drauf; aber er iſt hart, klopf' einmal an, hart wie Stahl!

Ima ſu Still! z uhs geſ da ge

Velt, iht ſo! weit

8 ſhts,

un konn ch fort! ſö halte ihr eie trieb Ira eib ndie Stirn un Vatet l zn. Er he lorenen 9 ing in die eim kühlt ſh hin und lihe, bis de ie ſchwo m heta pungen an mie H wor uf dn nit jede un Perich hen laſſe a, ja, ſezuden gr ji, du biſ

Auerbach,