Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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Alles hören. Er kommt uns nach. Er läßt uns nicht. Steh' jetzt nur auf, wir müſſen fort.

Sie ſtanden auf⸗und ſchritten weiter durch den nächtigen Wald.

Ein Bild aus der Hölle trat Irma vor die Seele: Dort in der Ewigkeit werden Vornehme und Geringe, denn die Sünde macht gleich wie die Tugend gleich macht, an einander gefeſſelt und geſchmiedet und müſſen das Gleiche dulden...

Sie ſchritten wieder an einem wildrauſchenden Bache dahin, da fragte Eſther:

Du biſt alſo die Schweſter von ihm?

Von wem?

Von meinem Bruno. Wie geht's ihm? Ich hab' ihn vor einigen Tagen geſehen, wie ich Ameiſeneier geſucht habe; er hat mich aber nicht geſehen. Iſt es wahr, daß er glücklich verheirathet iſt?

Ja; aber warum nennſt Du ihn Deinen Bruno?

Gut, Dir will ich's ſagen, Du biſt die Erſte, die ſeinen Namen aus meinem Mund hört ſeit jenem Tag. Hat er ſelber Dir nie davon geſprochen? ie

Er kann's aber doch nicht vergeſſen haben. Komm', hier könnte der Thomas uns doch finden, faſſe meine Hand, geh' rückwärts, dann verlieren die Hunde die Spur.

Eſther faßte Irma an der Hand und führte ſie unter einen Felſenvorſprung; ſie ſetzten ſich nieder und die ſchwarze Eſther erzählte:

Meine Mutter weiß nichts davon und mein Bruder

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