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und ſtand wie gebannt, als er Irma erblickte; aber plötzlich rief er:
„Das iſt ein Weib wie Ihr, nur viel ſchöner. Wenn's die Seejungfrau wär', müßt' ſie einen Schwanen⸗ fuß haben, ſo viel ich weiß. Wer iſt's, Mutter?“
„Ich weiß es nicht.“
„So will ich ſie fragen.“
Die Alte ſuchte ihn abzuhalten. Aber ſchon hatte ſich Irma aufgerichtet, ſie ſchaute ſtarr drein, ſie hatte den Mund geöffnet und konnte nicht ſprechen.
„Du biſt's?“ rief Thomas plötzlich.„Das iſt ja prächtig!“
Er wollte ſie erfaſſen, aber Zenza wehrte ihn ab.
„Du biſt's?“ rief er wieder.„Haſt Dich verirrt und biſt da? Das iſt prächtig!“
„Kennſt Du mich?“
„Wer wird Dich nicht kennen? Du biſt die Ge⸗ liebte des Königs! Und jetzt biſt Du...“
Ein lauter Verzweiflungsſchrei Irmas übertönte ein Wort des wilden Geſellen.
„Juchhe!“ jauchzte Thomas,„maus Mutter, naus Eſther! Ich brauch' Euch nicht!“
„Laß ſie! Du darſſt ihr nichts thun!“ rief die Mutter.
„Ich darf nicht? Wer will mir's wehren?“
Die Mutter rang mit ihm, er ſchleuderte ſie zurück. Da, ſie wußte ſich nicht mehr zu helfen, faßte ſie die kochende Suppe und ſchwor, daß ſie ſie ihm über's Geſicht ſchütte; er wehrte ab, taumelte zurück und brüllte wie ein Stier.
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